Mammographie Screening Niederbayern

Informationen zur Teilnahme

Wer ist eingeladen und wie läuft alles ab?

Wenn Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind, werden Sie regelmäßig – alle zwei Jahre – zum Mammographie-Screening eingeladen. Absender des Briefes ist die Zentrale Stelle in München, die alle Termine des Screenings in Bayern koordiniert. Ihre Daten stellt das örtliche Melderegister zur Verfügung. Das Schreiben informiert über den Ablauf der Untersuchung und enthält einen konkreten Terminvorschlag. Passt der Termin für Sie nicht, können Sie sich bei der Zentralen Stelle unter der Rufnummer 089 57 09 34 02 00 einfach einen neuen besorgen. Sie ist montags, dienstags und donnerstags jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr erreichbar. Mittwochs und freitags sind Terminvereinbarungen von 8 bis 12 und von 13 bis 15 Uhr möglich. Das gilt auch für Frauen, die noch keine Einladung bekommen haben. Alternativ steht das Online-Termin-Management unter www.ZentraleStelle-Bayern.de zur Verfügung. Die Zugangsdaten sind auf dem Einladungsbrief vermerkt.

Wohin werde ich zum Screening geladen?

Es ist uns wichtig, dass Sie kurze Anfahrtswege haben. Deshalb laden wir jede Frau in die ihrem Wohnort am nächsten gelegene Screening-Einheit ein. Entscheidend ist dabei der eingetragene Hauptwohnsitz. Wir bieten die standardisierte und qualitätsgesicherte Untersuchung an vier festen Standorten an: Passau, Deggendorf, Straubing und Landshut. Zusätzlich fahren zwei mobile Praxen, die Mammo-Mobile, insgesamt weitere 23 Orte in Niederbayern im Zweijahresrhythmus an. Nähere Infos zur aktuellen Tour finden Sie unter aktuelle Standorte und geplante Standorte sowie unter News und Presse. Die Abläufe sind an allen Standorten gleich, ebenso der Standard der technischen Geräte sowie die qualifizierte Ausbildung der Mitarbeiter. Auch die beiden Mammo-Mobile sind im Inneren wie eine moderne Praxis eingerichtet. Alle Einheiten unterliegen strengen Qualitätsanforderungen und werden regelmäßig zertifiziert.

Wann sollte ich Kontakt aufnehmen?

Sollten Sie in den letzten zwölf Monaten vor der Einladung bereits bei einem Mammographie-Screening gewesen sein, kontaktieren Sie bitte die Zentrale Stelle, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Das Mammographie-Screening ist eine routinemäßige Früherkennungs-Untersuchung für Frauen, die keine Anzeichen einer Erkrankung haben. Wenn Sie allerdings zum Zeitpunkt der Einladung eine oder mehrere der folgenden Beschwerden oder Symptome bemerken, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

·         Tastbare Knoten

·         Dellen oder Verhärtungen der Haut

·         Hautveränderungen oder Einziehungen der Brustwarze

·         Blutungen oder andere flüssige Absonderungen aus der Brustwarze

Sollten Sie sich aufgrund solcher Symptome oder einer Brustkrebserkrankung bereits in ärztlicher Behandlung befinden, dann wenden Sie sich bitte an die Zentrale Stelle, die Sie eingeladen hat. Sie wird dies künftig berücksichtigen.

Kommen irgendwelche Kosten für die Untersuchung auf mich zu?

Die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm ergänzt die jährliche gesetzliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung bei der Frauenärztin oder beim Frauenarzt. Die Untersuchung ist für gesetzlich Versicherte kostenlos. Privat Versicherte erhalten wie gewohnt eine Rechnung zur Einreichung bei ihrer Krankenkasse. Eine Praxisgebühr fällt nicht an.
Für Frauen mit einem erhöhten Risiko, wenn beispielsweise Mutter oder Schwester an Brustkrebs erkrankt sind, gibt es spezielle Zentren.

Was passiert mit meinen Daten?

Der Datenschutz ist beim Mammographie-Screening-Programm ein wichtiges Thema und unterliegt strengen Kontrollen. Die Daten, die das amtliche Melderegister zur Verfügung stellt, werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz verschlüsselt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Screening-Einheiten beachten die Schweigepflicht. Medizinische Befunde zur statistischen Auswertung und Qualitätssicherung werden nur verschlüsselt und anonym weitergegeben.